© Landwirtschaftskammer Österreich / Schedl

Das isst Österreich

„Woche der Landwirtschaft 2020" im Zeichen der Regionalität

Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident Josef Moosbrugger: „Woche der Landwirtschaft" im Zeichen der Regionalität

29.09.2020
Regionalität

Mit der Corona-Krise ist Regionalität beim Lebensmitteleinkauf noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Die Österreicherinnen und Österreicher greifen zunehmend zu Produkten aus ihrer Region. Sie wissen: Auch in der Corona-Krise können sie sich auf die hohe Qualität heimischer Produkte verlassen. Doch bei der Produktwahl im Supermarkt sind viele mit dem großen Angebot überfordert. Die Kampagne 'Das isst Österreich' führt den Konsumentinnen und Konsumenten vor Augen, wie wichtig es ist, auf regionale Qualität zu setzen und diese auch zu erkennen. Gelebte Regionalität schafft letztlich lebendige ländliche Räume. Das beweist auch die jüngste WIFO-Studie: Kaufen wir nur 1% mehr heimische Produkte, so schaffen wir bereits 3.100 neue Arbeitsplätze. Damit sichern wir die lokalen landwirtschaftlichen Betriebe, steigern die regionale Wertschöpfung und fördern lebenswerte Regionen in Österreich", stellte Landwirtschaftskammer (LK) Österreich-Präsident Josef Moosbrugger fest.

"Woche der Landwirtschaft": 28. September bis 3. Oktober

Die "Woche der Landwirtschaft" ist eine Veranstaltung aller Landwirtschaftskammern und findet seit 2004 unter einem bestimmten Schwerpunktthema statt. 2020 ist dies die Regionalität. Vom 28. September bis 3. Oktober werden in allen Bundesländern Aktionstage "Das isst Österreich" veranstaltet, bei denen die Landwirtschaftskammern (Landjugend, Seminarbäuerinnen) vor Supermärkten über regionale Lebensmittel informieren. "Kronehit" begleitet die Aktionstage bundesweit, Konsumenten haben dabei die Möglichkeit, an Gewinnspielen teilzunehmen. "Das isst Österreich" ist eine Initiative des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit den Bundesländern, unterstützt von Landwirtschaftskammern, AMA-Marketing und Netzwerk Kulinarik.

Die Landwirtschaftskammern sensibilisieren vom 28. September bis 3. Oktober die Konsumentinnen und Konsumenten mit der neuen Initiative für Herkunftskennzeichnung und Qualität aus Österreich. Unter dem Motto "Schau auf regionale Qualität" informieren die Bäuerinnen und Bauern bei den Aktionstagen in den Regionen über das, was heimische Qualität ausmacht, und geben Tipps, worauf man beim Einkauf achten sollte. So unterstützen die staatlich anerkannten Gütesiegel, das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel und das AMA-Biosiegel, bei der richtigen Wahl und garantieren nachvollziehbar hohe Qualität aus Österreich. Für das neue Gütesiegel "AMA Genuss Region" und die Marke "Gutes vom Bauernhof" wiederum bildet das national anerkannte und EU-notifizierte Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem die gemeinsame Basis.

Aktionen in ganz Österreich

Die Initiative "Das isst Österreich" beinhaltet unter anderem eine Kooperation mit der ORF-Kochsendung mit Silvia Schneider, eine Genuss-Landkarte, damit man ganz einfach zertifizierte Bauernläden, Fleischer, Bäcker und Gastronomiebetriebe in den Regionen finden kann, eine Plakat- und Feldaufsteller-Challenge mit der Landjugend, um mehr Bewusstsein im ländlichen Raum zu schaffen sowie Aktionstage der Landwirtschaftskammern in allen Bezirken rund um die "Woche der Landwirtschaft".

Landjugend in Aktion

Der Trend zu regionalen Lebensmitteln nimmt stetig zu. Die Corona-Krise hat zusätzlich verdeutlicht, wie wichtig die Versorgung mit Nahrungsmitteln im eigenen Land ist. Um diese Entwicklung zu verstärken, wurden erstmals die Kräfte aller zuständigen Ebenen gebündelt. Und genau diese Botschaft will die Landjugend ins Land tragen: Mit Transparent, Hoftafel oder Feldaufsteller soll aktiv auf die regionale Wertschöpfungskette aufmerksam gemacht werden.

Bäuerinnen in Aktion

Bäuerinnen und Frauen in ländlichen Regionen übernehmen wegweisende Rollen. Die heimische Landwirtschaft basiert auf kleinen und mittleren familiären Betrieben, die die Eigenversorgung mit Lebensmitteln sichern. Mehr als die Hälfte wird im Nebenerwerb und mehrheitlich von Frauen geführt. Um ein nachhaltiges Wirtschaften dieser Betriebe zu gewährleisten, braucht es ein Bekenntnis der Konsumentinnen und Konsumenten zur heimischen Produktion. Wir wollen daher über die Vorzüge österreichischer Produkte informieren und den Menschen die Wahl für Lebensmittel aus Österreich schmackhaft machen.

Wir empfehlen folgende Artikel zum Weiterlesen

Mehr aus der Rubrik Vermarktung