Umfangreicher Bau am Schulstandort Hollabrunn fertiggestellt

Land NÖ investierte rund 10 Millionen Euro in einzigartige Schulkooperation dreier Schularten

12.10.2020
Schule

Nach nur einem Jahr Bauzeit konnten die umfangreichen Bauvorhaben am Bildungsstandort Hollabrunn fristgerecht fertiggestellt werden. Dabei wurde die Fleischerwerkstätte der Landesberufsschule neu errichtet, an der Landwirtschaftlichen Fachschule erfolgte eine Sanierung samt Zubau und ein Weinkeller wurde neu gebaut.

„Die 4,85 Millionen Euro für den Neubau der Fleischerwerkstätte sind bestens angelegt, denn die Räumlichkeiten werden künftig von der Landesberufsschule Hollabrunn, der Landwirtschaftlichen Fachschule und der HTL für Lebensmitteltechnologie Hollabrunn genutzt. Dies ist eine einzigartige Schulkooperation dreier Schularten mit Signalwirkung im Bildungsbereich“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Aber auch die 3,53 Millionen Euro für die Sanierung der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn und die 1,2 Millionen Euro für den Neubau des Weinkellers sind eine gute Investition in die Zukunft, um den Fachschülerinnen und Fachschülern eine zeitgemäße Infrastruktur für die Ausbildung bieten zu können“, so Teschl-Hofmeister.

„Der Einsatz von rund 10 Millionen Euro wertet den Schulstandort Hollabrunn deutlich auf und die Zusammenarbeit zwischen den beiden NÖ Landesschulen wird noch stärker gefestigt“, betonen die beiden Direktoren Rudolf Reisenberger (Landwirtschaftlichen Fachschule) und Franz Höfinger (Landesberufsschule für Fleischer). „Besonderer Dank geht an die beiden Architekturbüros Wolfgang Weidinger (Linz/Wien) und Heinrich Strixner (Wiener Neudorf) sowie an die beteiligten Firmen für die termingerechte Umsetzung der Bauvorhaben. Somit können die Schülerinnen und Schüler bereits seit Schulbeginn die neue Infrastruktur nutzen“, so Reisenberger und Höfinger.

Nach über 40-jähriger intensiver Nutzung mussten die Klassen und Büros der Landwirtschaftsschule den heutigen Anforderungen anpasst werden. Nach dem teilweisen Einsturz des Weinkellers vor zwei Jahren war ein Neubau notwendig. Jetzt steht den Schülerinnen und Schülern die neueste Technik zur Weinherstellung in der praktischen Ausbildung zur Verfügung.

© Jürgen Mück

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