Rindermarkt KW 17/20: Europaweit uneinheitlich

Der Schlachtrindermarkt entwickelt sich europaweit derzeit sehr uneinheitlich.

20.04.2020
Rindermarkt

Der Schlachtrindermarkt entwickelt sich europaweit derzeit sehr uneinheitlich. In sehr vielen Ländern haben die Schlachtrinderpreise aufgrund der Corona Krise und eines massiven Einbruchs der Verzehrgewohnheiten, sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Rindern, zu mehr oder weniger starken Preisreduktionen geführt.

In Deutschland fällt das Angebot an Schlachtrindern aktuell eher klein aus. Vor allem bei Schlachtkühen wird häufig von sehr geringen Mengen berichtet. Insgesamt entwickeln sich die Preise uneinheitlich und von der Schlachtindustrie wird zum Teil Druck aufgebaut. Insbesondere der Verkauf von Edelteilen blieb zu Ostern hinter den Erwartungen.

In Österreich liegt das Angebot an Jungstieren auf einem für die Jahreszeit normalen Niveau, wobei aufgrund des Wegfalles des Außer-Haus-Verzehrs eine mengenmäßig verhaltene Nachfrage herrscht.

Bei Schlachtkühen sind die Vermarktungsmengen auf niedrigem Niveau und entsprechen im Wesentlichen der Inlandsnachfrage. Kuhfleischexporte finden nach wie vor nur im geringen Umfang statt.

Aufgrund der derzeit sehr angespannten und schwierigen Situation sind sämtliche Notierungen weiterhin ausgesetzt. Im Vergleich zur Vorwoche gestalten sich die Preise dennoch in sämtlichen Kategorien auf einem stabilen Niveau.

Preiserwartungen netto für Woche 17/2020 (20.04. – 26.04.2020)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R2/3 ausgesetzt
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 ausgesetzt

 

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