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Kleidung für Mitarbeiter in Lebensmittelbetrieben

Mikrobiologisch unbedenklich angezogen: Passende Kleidung für MitarbeiterInnen in Lebensmittelbetrieben

14.04.2020
Corona

Rund 1,2 Millionen Menschen gehen täglich in Kleidung von MEWA zur Arbeit. Ein großer Teil von ihnen arbeitet in Berufen, die gerade in der jetzigen Zeit unverzichtbar sind: MEWA versorgt Lebensmittelproduzenten und -händler. Auch Bereiche des Bundesheers und der Polizei werden von MEWA ausgestattet. Warum sie sich auf die hygienezertifizierten Waschverfahren verlassen können, erläutert Stefan Janzen, technischer Geschäftsführer von MEWA Österreich.

Können Viren die Waschprozesse bei MEWA überstehen?

Nein, unsere Verfahren sind hygienisch validiert und sicher. Das ist die Wäsche in der Haushaltswaschmaschine nicht immer. Deshalb sind gerade Betriebe, die in hochsensiblen Bereichen wie Lebensmittelproduktion und -handel tätig sind, auf der sichereren Seite, wenn sie ihre Mitarbeiterkleidung von Profis waschen lassen. Eine Ansteckung über bei MEWA gewaschene Textilien ist nicht möglich. Unser Hygienemanagement gewährleistet die mikrobiologische Unbedenklichkeit der bei uns gewaschenen und ausgelieferten Textilien. Viren überstehen diese professionelle Industriewäsche nicht.

Gilt das auch für Corona?

Alle unsere Waschprozesse für Berufskleidung verlaufen bei Temperaturen zwischen 60 und 75 Grad Celsius. Diese Temperaturen zusammen mit den von uns eingesetzten Desinfektionsmitteln inaktivieren Coronaviren vollständig. Die viruzide Wirksamkeit der Mittel ist bestätigt. Alle unsere Betriebe, in denen Berufsbekleidung gewaschen wird, tragen das wfk –Siegel für Textilhygiene.

Bei Putztüchern sind die Waschtemperaturen noch um einiges höher. Sie werden bei Temperaturen von 90°C für mindestens 15 Minuten gewaschen. Das Robert-Koch-Institut definiert eine thermische Desinfektion mit einer Temperatur von 90°C bei einer Haltezeit von 10 Minuten. Unsere Waschverfahren liegen deutlich darüber und sind somit desinfizierend. Alle Keime werden vollständig inaktiviert.

Kann man sich über Textilien mit dem Corona-Virus (COVID-19) anstecken?

Es ist keine Infektion bekannt, die über Textilien verursacht wurde. Alle bekannten Infektionen geschahen im direkten Kontakt, denn die Ansteckungswege des Corona-Virus sind nach bisherigem Kenntnisstand vergleichbar mit dem Grippe-Virus: Es handelt sich um Tröpfen- oder Schmierinfektionen. Darüber hinaus sind tröpfchen-luftgetragene Ansteckungen unbekannt. Das ist der Grund, warum wir derzeit mindestens anderthalb Meter Abstand voneinander halten sollen. In aller Regel befindet man sich dann außerhalb des Flugbereichs von Tröpfchen durch Niesen, Husten und Sprechen.

MEWA Textil-Management

MEWA stellt seit 1908 Betriebstextilien im Full-Service zur Verfügung und gilt damit als Pionier des Textilsharings. Heute versorgt MEWA europaweit von 45 Standorten aus Unternehmen mit Berufs- und Schutzkleidung, Putztüchern, Ölauffangmatten und Fußmatten – inklusive Pflege, Instandhaltung, Lagerhaltung, Logistik. Ergänzend können Arbeitsschutzartikel bestellt werden. 5.600 Mitarbeiter betreuen 188.000 Kunden aus Industrie, Handel, Handwerk und Gastronomie. 2018 erzielte MEWA einen Umsatz von 704 Millionen Euro und ist damit führend im Segment Textil-Management. Für sein Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln sowie für seine Markenführung wurde das Unternehmen vielfach ausgezeichnet. MEWA Österreich erhielt 2019 bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Business Superbrand“.

 

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