Kommentar

Über die Zukunft

Dr. Sebastian Bohrn Mena, Initiator des überparteilichen Tierschutzvolksbegehrens: Die Zukunft gehört den Mutigen – und denen, die aktiv gestalten.

14.11.2019
Tierschutzvolksbegehren
Dr. Sebastian Bohrn Mena

Die Zukunft gehört den Mutigen – und denen, die aktiv gestalten

Die Klimakrise, das Arten- sterben und der Trend zur gesunden Ernährung führen zu einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel. Immer mehr Menschen hinterfragen ihren eigenen Konsum, aber auch die Herkunft ihrer Lebensmittel. Alle die mit der Produktion und Bereitstellung von Lebensmitteln zu tun haben, müssen sich fragen, wie es künftig weitergeht. Denn klar ist, dass nicht mehr der Preis an oberster Stelle stehen kann. Ein System, das auf reinem Profitdruck aufbaut, das macht krank. Die Umwelt, die Tiere und auch uns Menschen.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns als untrennbare Glieder einer gemeinsamen Kette begreifen und uns für
all ihre Teile verantwortlich fühlen. Gefährdete Bienen & Schmetterlinge, geschlossene Bauernhöfe und der Nieder- gang der Nahversorger sind eng miteinander verbunden. Je offener wir also Veränderungen und ökologischen Herausforderungen begegnen, je stärker wir uns selbst ein- bringen, umso eher können wir den Wandel gestalten. Gerade die lokalen Versorger können hier eine zentrale Rolle ein- nehmen – denn die Menschen suchen nach Alternativen. Und sie suchen in ihrer Umgebung nach Orten des Vertrauens, gerade wenn es um ihr Essen geht. Eine große Chance für die Mutigen.

Das Tierschutzvolksbegehren

Mehr Informationen zum Tierschutzvolksbegehren, das am 7. Mai in ganz Österreich startete, gibt’s unter www. tierschutzvolksbegehren.at. Direkten Kontakt zu Initiator Dr. Sebastian Bohrn Mena kann man unter verein@tierschutz­ volksbegehren.at aufnehmen.

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