Zweite „Trüffeljagd“ für Fleischer

Nach dem Erfolg der ersten „Trüffeljagd“ im April lädt die Adalbert-Raps-Stiftung nun erneut nach Berlin ein. Dort können Fleischer auf Innovationskurs vom 11. bis 13. September die neuesten Trends kennenlernen und zukunftsweisende Möglichkeiten für ihre Betriebe entdecken.

18.08.2016
Trüffeljagd
© Raps

Beim Event in Berlin treffen die Teilnehmer auf Pioniere der innovativen Fleischer-Szene.

Die erste „Trüffeljagd“ im April war sofort ausgebucht. Dieses Inspirationsevent bewies sich als stimulierendes Ereignis für die Teilnehmer, die nach Chancen und Modellen für den betrieblichen Erneuerungsprozess suchen. Auch die „Trüffeljagd 2“ der Adalbert-Raps-Stiftung steht wieder allen interessierten und aufgeschlossenen Fleischerinnen und Fleischern offen.

Beim Event in Berlin treffen die Teilnehmer auf Pioniere der innovativen Fleischer-Szene und erfahren in Workshops, wie erfolgversprechende Ansätze für ihre eigenen Betriebe aussehen können. Zu den Vorreitern der Branche gehören Hendrik Haase und Jörg Förstera von der gläsernen Metzgerei „Kumpel & Keule“ sowie der Gründer der „Markthalle Neun GmbH“ Nikolaus Driessen. Für weitere Inspiration sorgen die drei Start-ups „Paleo Jerky“, „Home eat Home“ und „Potsdamer SauenHain“ mit mutigen Ideen abseits des Mainstreams: Menschen, die mit viel Engagement und Einfallsreichtum neue Wege gegangen sind, stellen ihre Projekte, Produkte und Unternehmen vor – übrigens kommen viele der „neuen Pioniere“ nicht aus dem Metzgerhandwerk.

Auch die „Trüffeljagd 2“ nimmt die Trends der Food-Branche unter die Lupe und setzt auf die Vernetzung der Metzger untereinander, denn Innovation braucht Austausch und Teamgeist. Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Frühjahr ist bei der Veranstaltung im September noch mehr Zeit für Workshops und Reflektion eingeplant.

Mit der Teilnahme erfahren Fleischer die Ergebnisse des Projektes „Metzgerei der Zukunft“ aus erster Hand. Auf Initiative der Adalbert-Raps-Stiftung widmete sich ein Design-Thinking-Expertenteam diesem Thema, um dem starken Rückgang der handwerklich arbeitenden Metzgereien entgegenzuwirken. Die „Design Thinking“- Methode war für diese Fragestellung der ideale Ansatz: Sie forscht nach den wahren Bedürfnissen von Nutzern und entwickelt mithilfe von interdisziplinären Teams praktische Lösungen. „Die Wünsche und Ansprüche der Verbraucher haben sich verändert. Mit dem einzigartigen Event der „Trüffeljagd“ wollen wir Fleischer inspirieren, diese neuen Erwartungen mit Mut und Kreativität für ihren Erfolg zu nutzen“, sagt Frank Kühne, Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung. „Wir planen zudem im letzten Quartal des Jahres einen weiteren Workshop, in dem die Teilnehmer konkrete innovative Konzepte für ihre jeweiligen Betriebe erarbeiten können.“

Weitere Informationen sowie Einzelheiten zu Anmeldung und Kosten der „Trüffeljagd“ finden sich in Kürze unter www.trueffeljagd.org sowie unter www.facebook.com/trueffeljagdraps.

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