Situation am EU-Schweinemarkt anhaltend stabil

Wien, 4. Oktober 2011 - Österreich: Lebhafter Frischfleischabsatz - Notierungspreis unverändert.

05.10.2011
Frischfleisch

Anhaltend stabile Verhältnisse prägen auch diese Woche den EU-Schlachtschweinemarkt. Dänemark (+2 Cent) und Frankreich (+1,5 Cent) legen leicht zu, ansonsten tendieren praktisch alle Notierungen seitwärts. In der BRD wurde am Montag der "Tag der Deutschen Einheit " gefeiert, trotz des dadurch fehlenden Schlachttages sehen die Marktbeteiligten kein Absatzproblem. Gar nicht nach Einheit sehen die Veränderungen der ca. 100 verschiedenen deutschen Abrechnungsmasken aus. Diese wurden aufgrund einer neuen Klassifizierungsformel notwendig. Die Schlachtunternehmen versichern den Bauern, es werde zu keiner Schlechterstellung kommen, allerdings hat die Agrarierseite kaum Mitsprache und Kontrollkompetenz. Und da jeder Schlachtbetrieb sein eigenes Süppchen kocht, ist ein Vergleich der verschiedenen Masken schwierig.
 
In Österreich läuft das Geschäft nach Angaben der Schweinebörse rund bis flott. Die Fleischindustrie arbeitet bereits voll mit Blick Richtung Weihnachten. Handelsketten sorgen mit Aktionen für einen lebhaften Frischfleischabsatz. Vor diesem Hintergrund konnte das wieder etwas größer gewordene Angebot problemlos platziert werden. Die Konsequenz daraus: Der Mastschweine-Notierungspreis bleibt diese Woche unverändert bei EUR 1,48 (Berechnungsbasis: EUR 1,38 je kg). EU-weit gibt es zurzeit keine Anzeichen für eine Veränderung der Marktlage. Das Plus in Dänemark deutet laut Schweinebörse an, dass die Verhältnisse auch am globalen Markt ähnlich positiv aussehen dürften.

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