Schweinemarkt: Notierung in Österreich auf unverändertem Niveau fixiert

Auch in Österreich zeigen alle Absatzrichtungen zunehmend Interesse an Schweinen und Schweinefleisch.

23.10.2014

Nach wochenlangem Preisverfall auf dem europäischen Schweinemarkt scheinen nunmehr die Notierungen am Boden angelangt zu sein. Belastende Überhänge der letzten Wochen sind verarbeitet und das zögerliche Käuferverhalten - bedingt durch permanentes Warten auf noch billigere Preise - ist Vergangenheit. Dies belebt den Warenstrom in der ganzen Wertschöpfungskette. Das im Vergleich zu den Jahren 2012 und 2013 um ein Drittel niedrigere Preisniveau weckt das Kaufinteresse bei Handel und Verbrauchern. Deutschland berichtet beispielsweise von wieder beginnenden Lebendschwein-Verkäufen nach Polen und notiert diese Woche unverändert.
"Das nunmehr erreichte Preisniveau scheint ausreichend tief für ein nachhaltigeres Interesse der Abnehmer zu sein. Für Brüssel ist die Stabilisierung der Notierungen offenbar ein Signal dafür, dass - im Zusammenhang mit dem Russland-Embargo - vorerst für den Schweinesektor keine finanziellen Maßnahmen gesetzt werden müssen. Dies auch deshalb, da sich bis zuletzt keine einheitliche Position der Mitgliedstaaten in dieser Frage ergeben hat", bedauert Johann Schlederer von der Schweinebörse. (Red./AIZ)

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