Schweinemarkt KW 51: Trotz hoher Nachfrage keine Versorgungsengpäss

  Notierungspres Berechnungsbasis Mastschweine € 1,37 (+/-0,00) € 1,27 Zuchten € 1,07 (+/-0,00) € 0,97 Aktueller Marktbericht von Dr. Johann Schlederer vom 13.12.2018

21.12.2018

EU-Schweinemarkt: Trotz hoher Nachfrage keine Versorgungsengpässe
Jahreshöchstmengen an Schlachtschweinen und Schweinefleisch werden aktuell durch die Wertschöpfungskette bewegt. Weil es, wie seit Wochen, nicht am Nachschub fehlt, ist es eine Mengenrallye, die nicht von einer Preisrallye zum Jahresende begleitet wird. In Deutschland (+/-0,00) wird einerseits am Fleischmarkt von einem beginnenden Rückgang der Geschäftsaktivitäten Richtung Fleischindustrie berichtet, andererseits wird erwartet, dass kurz vor Weihnachten das Frischfleischgeschäft - insbesondere bei Edelteilen - noch einmal richtig in Schwung kommt. Insgesamt bleibt es aber EU-weit bei weitgehend ausgewogenen Verhältnissen.

Auch in Österreich herrscht kurz vor Weihnachten voller Andrang bei den Abladestationen der Schlachtbetriebe. Die außerordentlich hohen Schweineanmeldungen und -anlieferungen sind sicher auch dem Blick auf den Kalender geschuldet, der einen umfassenden Ausfall an Schlachtkapazität zwischen den Feiertagen anzeigt. Fleischwirtschaft und Fleischhandel sind aber trotz Vollauslastung nicht in der Lage das umfangreiche Angebot an frischen Schlachtschweinen zeitnah zur Gänze abzuarbeiten. In Anlehnung an die europäische Preissituation wurde auch an der Ö-Börse der Preis auf unverändertem Niveau fixiert.

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