Rindfleischmarkt EU-weit zweigeteilt

Der Rindfleischmarkt ist EU-weit zweigeteilt: Bei Jungstieren ist die Nachfrage in fast allen Ländern rückläufig, das Angebot tendiert von stabil bis leicht rückläufig. Die Preise sind generell rückläufig.

22.04.2013

Bei weiblichen Schlachtrindern trifft eine stabile Nachfrage auf ein meistens rückläufiges Angebot. Die Preise sind stabil, bei Kalbinnen regional nochmals leicht fallend.
 
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren leicht steigend, die Nachfrage bleibt sowohl am Inlandsmarkt als auch auf den Auslandsmärkten ruhig, die Preise für Stiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche nochmals rückläufig (bei Redaktionsschluss gab es mit der Schlachthofwirtschaft noch keine Einigung). Bei Schlachtkühen ist das Angebot nochmals leicht rückläufig, die Nachfrage stabil, die Preise unverändert. Bei Schlachtkälbern ist Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise sind stabil. (Red./Rinderbörse)
 
Die folgenden Preise verstehen sich je Kilogramm Hälftengewicht und für AMA-gütesiegeltaugliche Tiere und inklusive Mengenzuschlag für zehn Stück. Zuschläge für schwerere Schlachthälften bei Kühen bis zu 30 Cent sind nicht mitberechnet. Für Irrtümer und Druckfehler wird keinerlei Haftung übernommen.
 
Stiere
Klasse E                      3,89 Euro
Klasse U                      3,79 Euro
Klasse R                      3,72 Euro
 
Ochsen
Klasse E                      3,96 Euro
Klasse U                      3,86 Euro
Klasse R                      3,79 Euro
 
Kälber (90-110 kg Schlachtgewicht)
Klasse E                      6,10 Euro
Klasse U                      6 Euro
Klasse R                      5,70 Euro
 
Kalbinnen
Klasse E                      3,60 Euro
Klasse U                      3,64 Euro
Klasse R                      4,65 Euro
 
Kühe
Klasse E                      2,90 Euro
Klasse U                      2,94 Euro
Klasse R                      2,88 Euro
 

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