Rindermarkt: Kaum Veränderungen

Die Marktsituation bei Schlachtrindern ist EU-weit weiterhin uneinheitlich.

12.02.2015
Rindermarkt

Während in einigen Ländern (z.B. Frankreich, Italien) von einem ausgewogenen Angebots- und Nachfrageverhältnis mit stabilen Preisen berichtet wird, ist die Angebotssituation in Deutschland weiterhin knapp, die Preise sind nochmals steigend.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren leicht steigend, die Nachfrage stabil, die Preise für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen ist das Angebot rückläufig, die Nachfrage bleibt lebhaft, die Preise sind nochmals steigend. Aufgrund der regen Nachfrage bei Biorindern sind die Preiszuschläge generell für Bioochen, Biokalbinnen und Biokühen steigend. Bei Schlachtkälbern ist das Angebot leicht steigend, die Nachfrage stabil, die Preise sind leicht rückläufig.
Einstellrinder: Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen, die Preise sind unverändert.
Nutzkälber: Angebot und Nachfrage ist sowohl am Inlandsmarkt als auch auf den Exportmärkten ausgeglichen, die Preise sind stabil.
 
Preiserwartungen netto für Woche 07 (09.02. – 15.02.2015):
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)
 
Jungstier HK R2/3                                       € 3,64
Kalbin HK R2/3                                            € 3,23
Kuh HK R2/3                                                € 2,29
Schlachtkälber HK R2/3                            € 5,45
(Rinderbörse)
 

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