Regionalprojekt Bio-Lammfleisch

Die mittlerweile 10.000 bis 12.000 Bio-Lämmer die die Österreichische Schaf- und Ziegenbörse jährlich auf den Markt bringt, werden ausschließlich von Rewe International über die Merkur-Märkte und unter der Marke „Ja!Natürlich“ vertrieben. Für Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter ist dieser Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Handel „ein Vorzeigeprojekt für regionale Lebensmittelversorgung“.

10.03.2016
Lamm
© Salzburger Landesverband für Schafe und Ziegen/Bernhard Rinnhofer

Ja! Natürlich Bio-Lämmer

Während der österreichische Eigenversorgungsgrad bei konventionellem Lammfleisch bei 70 Prozent liegt, beträgt er bei Bio-Lammfleisch 100 Prozent. Und dieses Bio-Lammfleisch wird nach Angaben von Rewe International wiederum zu 100 Prozent in den Merkur-Märkten unter der Marke „Ja!Natürlich“ (sowie ausgezeichnet mit dem AMA Bio-Gütesiegel) vertrieben. Vor zehn Jahren wurde der Grundstein für die Kooperation gelegt, heute zog Eduard Köck, Obmann der Österreichischen Schaf- und Ziegenbörse bei einer Pressekonferenz zufrieden Bilanz: „In Kooperation mit Ja!Natürlich und Merkur ist es uns gelungen, die ursprünglich sehr divergierenden Länderinteressen zu einen und das Bio-Lammfleisch-Regionalprojekt ganzjährig auf die Beine zu stellen“. So kommt beispielsweise das Fleisch der Salzburger Lämmer in der Salzburger Merkur-Märkte, die niederösterreichischen Lämmer in die niederösterreichischen Merkur-Märkte usw. In Wien laufen Mengen aus ganz Österreich zusammen. BM Rupprechter verwies auf die kurzen Transportwege, die dem Tierwohl ebenso dienen wie dem Klimaschutz, sowie auf die lückenlose Rückverfolgbarkeit. „Regionaler Genuss hat mit diesem Projekt eine neue Dimension erreicht – nicht nur, aber ganz besonders zu Ostern“, freute sich Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja!Natürlich.

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