Kochtipps für Journalisten

Trünkel lud heimische Medienvertreter zu einem besonderen Kochworkshop   

24.01.2014
© Weippl

Markus Trocki wickelt die Zutaten portionsweise ins Schweinsnetz, um ein Zerfallen zu verhindern

Von Isabella Weippl


Wer tagtäglich seinen Lesern von kulinarischen Erlebnissen berichtet, der soll auch auf die Wichtigkeit von qualitätsvollen Fleischprodukten für eine hochwertige Küche aufmerksam gemacht werden. So der gute Gedanke der Brüder Trünkel, Geschäftsführer des 16 Filialen umfassenden Fleischereibetriebes. Geladen wurden nicht nur Journalisten, sondern auch Food-Blogger, die über das Internet eine immer wichtiger werdende Informationsquelle und Meinungsbildungsstelle für potenzielle Kunden werden. Im Wiener Kochstudio Die Pause sollte unter professioneller Leitung ein hochwertiges Menü zubereitet werden. Damit das Ganze auch für Fachleute Herausforderungen bietet, wurde mit Markus Trocki ein Spitzenkoch verpflichtet. Langjährige Auslandserfahrung auf Kreuzfahrtschiffen und in Hotels der Luxusklasse in Kuwait, Ägypten, Costa Rica, Mosambik und Jamaika sowie seine derzeitige Position als Executive Chef der Imperial Riding School vervollständigten das Können des Koches.

Trocki bricht auch gleich zu Beginn eine Lanze für die hochwertigen Ausgangsprodukte: „Wenn man das Produkt hochwertig hält, kann man auch mit wenig viel erreichen." Dennoch kann man natürlich auch beim hochwertigsten Fleisch Fehler begehen. Vom Steaken etwa rät er ab, denn „wir wollen das Eiweiß drinnen lassen". Beim Menü des Abends – Filetsteak vom Rind im Schweinsnetz auf Blutwurst mit verschiedenen Beilagen – wurde dann auch alles richtig gemacht. Ein interessanter Tipp kam zum Beispiel am Ende: Da legte Trocki die Filetstücke nämlich auf den Pfannenrand – so entsteht die feine Karamellisierung. Information, Kochen, Essen – ein gelungenes Rezept für eine Veranstaltung.

IW

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