Kennzeichnungspflicht stärkt heimische Erzeugung

Für Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter ist die neue Kennzeichnungspflicht für verpacktes Frischfleisch ein wichtiger Schritt zur Stärkung der österreichischen Qualitätsproduktion.

09.04.2015
© Florian Köfler

Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter

„Konsumentinnen und Konsumenten wollen wissen, woher ihr Essen kommt. Durch die neue Regelung ist klar ersichtlich, woher das Fleisch stammt. Das bringt nicht nur Vorteile für die Verbraucher, sondern auch für die heimischen Bäuerinnen und Bauern, die qualitativ hochwertige Produkte produzieren“, betonte Rupprechter. Bisher galt die verpflichtende Herkunftskennzeichnung nur für Rindfleisch. Mit 1. April wurde die Kennzeichnungspflicht auf verpacktes Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch ausgedehnt. Mit der EU-weiten Regelung muss angegeben werden, in welchem Land das Tier aufgezogen und geschlachtet wurde.

„Österreichische Lebensmittel sind international für ihre hohe Qualität und Sicherheit bekannt. Der Kauf von regionalen Produkten hat viele Vorteile: Arbeitsplätze und Wertschöpfung bleiben in der Region, ein Plus von 10% im heimischen Konsum schafft 10.000 neue Jobs. Dies entspricht einer Wertschöpfung von 1,1 Mrd. Euro. Bewusster Konsum kann zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Kürzere Transportwege sparen große Mengen an CO2“, erläuterte der Minister. (aiz.info)

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