Greenpeace testete Grillfleisch

Die Umweltorganisation Greenpeace hat das Angebot an Grillfleisch und -geflügel in Supermärkten untersucht - im Hinblick auf Bio-Qualität, gentechnikfreie Produktion und Herkunft aus Österreich. Die Noten „ausgezeichnet“ und „sehr gut“ wurden nicht vergeben, Testsieger ist Spar, vor Merkur und Sutterlüty, deren Angebot jeweils als „gut“ bewertet wurden.

14.07.2016
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Neben den Noten „gut“ für die drei Erstplatzierten hat Greenpeace fünf „befriedigend“ vergeben und ein „genügend“. „Das Grillfleisch-Angebot in Österreich muss sich noch deutlich verbessern“, meinte Nunu Kaller, Konsumentensprecherin der Organisation. „Im Bereich gentechnikfreie Fütterung und Tierwohl müssen alle Supermärkte noch viel mehr tun.“ Dafür punktete der Handel in der Kategorie Herkunft. Bei Hühnerfleisch bedeutet die österreichische Herkunft in der Regel, dass kein gentechnisch verändertes Futter zum Einsatz gekommen ist.

Gentechnikfreies Hühnerfleisch sei bei allen neun getesteten Supermarktketten zu finden, obwohl es nicht lückenlos gekennzeichnet ist. Entsprechendes Putenfleisch ist nur in fünf Supermärkten erhältlich. Gentechnikfrei zertifiziertes Schweinefleisch bietet nur Hofer an. Bei Rind fehlt diese Kennzeichnung überhaupt. Alle vier abgefragten Fleischsorten in Bio-Qualität bieten nur Spar und Merkur an. Bei den meisten Supermärkten gibt es Pute und Schwein nur aus konventioneller Tierhaltung.

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