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WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, Bundesinnungs-Stellvertreter des Lebensmittelgewerbes, Willibald Mandl und der Bundesinnungsmeister der Fleischer, Rudolf Menzl (v.l.) vor dem Logo.

Fleischer können mit „100 % Österreich“ werben

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bietet in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) künftig ein besonderes Service an: Heimische Fleischerei-Handwerksbetriebe, die garantieren können, dass ihr Frischfleischprodukt zu 100 % aus Österreich stammt, bekommen vom BMG ein „100 % Österreich“ Logo zur Auszeichnung ihrer Produkte zur Verfügung gestellt. 100% aus Österreich, das heißt geboren, aufgezogen und geschlachtet in Österreich.

13.05.2016
WKO
Redaktion.Fleischerzeitung

„Österreich ist ein Land der Qualitätsprodukte. Dieses Logo ist ein wesentlicher Schritt zur Kennzeichnung handwerklicher Arbeit und ein wichtiger Beitrag, um die Betriebe in den Regionen zu stärken. Wichtig ist zudem, dass diese Auszeichnung der Freiwilligkeit unterliegt und für die Betriebe – im Gegensatz zu anderen Siegeln am Markt – kostenlos ist. Da die Kontrolle im Rahmen der üblichen betrieblichen Überprüfungen stattfindet, gibt es auch keine zusätzliche Bürokratie“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. „Mit dieser Aktion wollen wir den nachhaltigen Konsum fördern und heimische Fleischerei-Handwerksbetriebe unterstützen. Wer Fleisch aus Österreich kauft, leistet einen Beitrag zum Tier- und zum Umweltschutz: Kürzere Transportwege und –zeiten vermindern nicht nur Tierleid, sondern tragen auch dazu bei, die weltweiten CO2-Emissionen zu reduzieren“, erklärt Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser.
Durch die amtliche Kontrolle der Lebensmittelaufsichtsorgane der Länder wird sichergestellt, dass diese freiwillige Kennzeichnung den Vorgaben entspricht. Kontrolliert wird nach den Bestimmungen zum Täuschungsschutz und gegen die Irreführung der Konsumentinnen und Konsumenten.

Logo als Alleinstellungsmerkmal

„Dieses Logo bietet den heimischen Fleischerei-Betrieben den Zusatznutzen, sich vom Markt abzuheben. Denn nur Fleischerei-Handwerksbetriebe dürfen es an ihrer Fleischtheke für den Verkauf von offenem Fleisch verwenden,“ erklärt der Bundesinnungsmeister der Fleischer, Rudolf Menzl. Der Bundesinnungs-Stellvertreter des Lebensmittelgewerbes, Willibald Mandl, selbst Fleischermeister, ergänzt: „In Österreich gibt es rund 1.400 Fleischereien, die einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro erwirtschaften. Als Fleischermeister ist es für mich ein Einfaches, hinter diesem Siegel zu stehen, das ich gerne für meinen Betrieb und damit als erster in Österreich überhaupt unterzeichnen werde.“

Mehr Informationen zur Herkunftskennzeichnung von Fleisch auf www.100-pro.at.

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