EU Schweinemarkt: Preisdruck schwächt sich ab

Die preisbelastenden Überhänge am norddeutschen Lebendmarkt scheinen weitgehend aufgearbeitet zu sein. Erstmals seit Anfang Oktober sprechen Marktbeobachter von Entspannung, wenngleich diese Beurteilung nicht einheitlich für alle Schweineregionen Deutschlands ausfällt.

20.10.2016

Reichlich versorgt wird aber noch der Fleischmarkt beschrieben, wodurch die Abnehmerseite ein weiteres Minus von 3 Cent erzielen konnte. Tendenz zur Stabilisierung zeigen auch andere Notierungen in weiteren Ländern wie z. B. in Frankreich und Italien. Lediglich Spanien zeigt sich besorgt hinsichtlich des Wettbewerbs mit der USA in China. In Österreich stellt sich der Schweinemarkt der abgelaufenen Woche ausgeglichen und geräumt dar. Frischfleischaktionen im LEH sowie die Nachfrage insbesondere nach Bäuchen seitens Verarbeitung und Export sind aktuelle Impulsgeber. Das Minus von 4 Cent auf 1,51 Euro an der Ö-Börse ist primär dem Blick auf den Kalender geschuldet, welcher zwei bevorstehende Wochen mit Feiertagen ankündigt. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass das Preisgefüge wieder auf stabileren Beinen stehen dürfte. Allein die Tatsache, dass in Deutschland keine Feiertage in nächster Zeit den Schlachtablauf stören werden, kommt dieser Einschätzung nicht ungelegen.

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