EU-Schweinemarkt: Anhaltend gute Nachfrage

Die Schlacht- und Zerlegebänder laufen EU-weit auf Volllast – der Weihnachtstisch will auch heuer wieder reichlich gedeckt sein. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen sowie die Fließgeschwindigkeit entlang der Wertschöpfungskette.

01.12.2016

In Deutschland (+3 Cent) mehren sich kritische Anmerkungen zu den jüngsten Preissteigerungen auf Seiten der Fleischhändler. Das Umsetzen der Preise bei Teilstücken und Verarbeitungsware dürfte aktuell mühsamer als üblich sein, da nicht wenige Fleischwarenkontrakte zu günstigeren Rohstoffpreisen kalkuliert wurden.

In Österreich hat die freundliche Marktlage ebenfalls weiter Bestand. Diese ist den für diese Jahreszeit zwar hohen, aber im Vergleich zu Vorjahren um einige Prozentpunkte unter- durchschnittlich liegenden Schlachtschweineangebot geschuldet. Auch hierzulande wollen nicht alle Fleischunternehmen dieses, in Fachkreisen als Schweinezyklus bezeichnetem Marktphänomen, widerspruchslos zur Kenntnis nehmen. Vor dem Hintergrund eines trotz Feiertag unter der Bestellmenge liegenden Angebotes wurde an der Ö-Börse ein Plus von 3 Cent auf 1,58 Euro fixiert. Die marktbestimmenden Fakten auf Angebot- und Nachfrageseite zeigen sich insgesamt stabil. Demnach dürfte das Preisgefüge auch in nächster Zeit auf stabilem Fundament fußen.

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