EU-Schlachtrindermarkt: Preise entwickeln sich uneinheitlich

Am europäischen Schlachtrindermarkt entwickeln sich die Preise uneinheitlich. Vor allem in Deutschland nimmt der Druck auf die Jungstierpreise zu.

09.07.2018
EU-Schlachtrindermarkt

Bei den Schlachtkühen trifft ein verstärktes Angebot - auch aufgrund von Futterknappheit in einigen Gebieten - auf eine verhaltene Nachfrage, die Schlachtkuhpreise geben deshalb deutlich nach.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren rückläufig, die Nachfrage für diese Jahreszeit normal und die Preise bleiben stabil, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen ist das Angebot weiterhin knapp und die Nachfrage verhalten. Mit der Schlachthofbranche konnte hier für die laufende Woche keine Preiseinigung erzielt werden. Bei den Schlachtkälbern bestimmen ein geringes Angebot, eine ruhige Nachfrage sowie unveränderte Preise den Markt. Die Österreichische Rinderbörse erwartet deshalb diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Preis von 3,43 Euro netto/kg Schlachtgewicht, Kalbinnen werden wiederum um 3,13 Euro vermarktet, die Schlachtkuh-Notierung wurde ausgesetzt und für Schlachtkälber wird weiterhin mit 5,25 Euro gerechnet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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