EU-Schlachtrindermarkt: Nachfrage-Belebung

Eine belebte Nachfrage nach Frischfleisch führt in einigen Regionen Europas auf den Schlachtrindermärkten zu leichten Preiserhöhungen bei Jungstieren und Kalbinnen. Bei Schlachtkühen ist in den meisten Ländern das Angebot leicht rückläufig, die Notierungen sind stabil.

10.12.2015
Rindermarkt

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen auf hohem Niveau stabil, die Nachfrage bleibt lebhaft, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot bereits etwas geringer aus und trifft auf eine ruhige Nachfrage. Die Notierungen bleiben Woche für alle Kategorien unverändert. Bei Schlachtkälbern finden in dieser und der nächsten Woche die Hauptschlachtungen für das Weihnachtsgeschäft statt. Die Preise sind auf hohem Niveau stabil.
Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,71 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Auch bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,17 Euro unverändert, ebenso bei Kühen mit 2,19 Euro. Der Schlachtkälberpreis liegt weiterhin bei 6,05 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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