EU-Schlachtrindermarkt: Nachfrage bei Jungstieren leicht rückläufig

Stierangebot in Österreich weiterhin knapp, Preise bleiben stabil

16.01.2013
Schlachtrindermarkt

Am europäischen Schlachtrindermarkt ist derzeit die Nachfrage bei Jungstieren EU-weit leicht zurück gegangen, die Preise tendieren zwischen stabil und leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern läuft die Vermarktung gut. Der Markt ist hier meist ausgeglichen, die Notierungen bleiben unverändert.
 
In Österreich ist laut Rinderbörse das Angebot an Jungstieren weiterhin knapp und die Nachfrage ruhig. Ausgeglichen präsentiert sich der Markt derzeit bei weiblichen Schlachtrindern, das Angebot liegt jedoch leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Notierungen sind in allen Kategorien stabil. Bei Schlachtkälbern zeigt sich der Markt nach den Feiertagen wieder im Gleichgewicht, die Preise sind unverändert.
 
Die Österreichische Rinderbörse rechnet in dieser Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit Basispreisen zwischen EUR 3,83 und 3,93 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden die Erlöse bei EUR 3,26 bis 3,46 liegen. Die Basispreise für Schlachtkühe (R2/3) betragen EUR 2,65 bis 2,71 und die Biokuh-Zuschläge EUR 0,31 bis 0,38. Bei Schlachtkälbern werden EUR 5,78 bis 6,10 erwartet. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) reicht das Preisband derzeit nur mehr von EUR 6,43 bis 6,60 und bei Bio-Jungrindern über 200 kg dürften die Notierungen zwischen EUR 4,25 und 4,50 liegen. (Red./AIZ)

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