EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise überwiegend fest

Am europäischen Schlachtrindermarkt zeigt sich die Nachfrage bei den Jungstieren kurz vor den Osterfeiertagen uneinheitlich. In den meisten Ländern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise sind stabil. Bei Schlachtkühen wird nach dem Auslaufen der Milchquote das Angebot überwiegend knapp ausfallen, die Preise tendieren von stabil bis steigend.

02.04.2015
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist die verfügbare Menge an Jungstieren wieder leicht rückläufig, der Bedarf am Inlandsmarkt bleibt stabil. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot unverändert und die Nachfrage lebhaft. Die Preise für Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage rückläufig, die Preise bleiben gleich.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 weiterhin einen Basispreis von 3,66 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,23 Euro. Für Kühe werden 2,49 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (aiz)

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