EU-Schlachtrindermarkt: Jungstiere lebhaft nachgefragt

Am europäischen Schlachtrindermarkt bleibt die Nachfrage nach Jungstieren EU-weit lebhaft. Die Preise sind weiterhin stabil bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentiert sich der Markt uneinheitlich, je nach Angebotssituation tendieren die Notierungen fest bis etwas rückläufig.

11.11.2015
Rindermarkt

In Österreich ist der Jungstiermarkt zweigeteilt: Während die Nachfrage nach Programmstieren für den Inlandsmarkt rege bleibt, sind jene Qualitäten, die vorwiegend über den Export vermarktet werden, weiterhin schwierig abzusetzen. Die Zuschläge für Qualitätsstiere erhöhen sich in der laufenden Woche um 5 Cent. Vorerst scheint der Markt ausgereizt zu sein, schlachtreife Tiere sollten daher zügig vermarktet werden, raten die Experten der Rinderbörse. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen uneinheitlich, die Notierungen sind stabil bis leicht rückläufig. Bei Redaktionsschluss lag noch nicht von allen Schlachthöfen eine Preiszusage vor. Bei Schlachtkälbern hat die Nachfrage zugenommen, das Angebot ist leicht gestiegen, die Preise bleiben unverändert.
Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,68 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden 3,22 Euro erlöst. Die Schlachtkälber-Notierung liegt weiterhin bei 5,85 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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