EU-Schlachtrindermarkt: Jungstier-Notierungen haben wenig Luft nach oben

Österreich: Knappes Angebot sorgt für leichtes Preisplus bei Stieren

26.02.2015
Rindermarkt

Der Rindermarkt ist EU-weit uneinheitlich. Bei ma?nnlichen Schlachtrindern sind die Preise in den meisten Regionen ausgereizt. Regional kann es noch zu leichten Preisverbesserungen kommen. Bei weiblichen Schlachtrindern wird das Angebot generell als knapp beurteilt und die Preise sind generell nochmals steigend.
In O?sterreich ist das Angebot generell knapp, die Nachfrage ist bei Jungstieren und Ochsen im Inland weiterhin rege, die Preise sind leicht steigend. Bei Schlachtkalbinnen ist der Markt ausgeglichen. Bei Schlachtku?hen ist das Angebot ru?ckla?ufig, die Nachfrage lebhaft, die Preise fu?r mittlere und schwa?chere Qualita?ten sind nochmals deutlich steigend. Bei Schlachtka?lbern ist das Angebot gegen Ende des Milchwirtschaftsjahres steigend, die Nachfrage ist stabil, die Preise sind unvera?ndert.
Einstellrinder: Aufgrund der Veterina?rprobleme (IBR, IPV) ist der Viehverkehr stark eingeschra?nkt. Die viehverkehrsfa?higen Einstellrinder werden zu unvera?nderten Preisen gehandelt.
Nutzka?lber: Hier ist der Viehverkehr ebenfalls durch die Veterina?rproblematik (IBR, IPV) stark eingeschra?nkt, viehverkehrsfa?higen Ka?lber werden ebenfalls zu unvera?nderten Preisen gehandelt.
 
Preiserwartungen netto fu?r Woche 09 (23.02. – 01.03.2015)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Beru?cksichtigung von Qualita?ts- und Mengenzuschla?gen!)
 
Jungstier HK R2/3                                          € 3,68
Kalbin HK R2/3                                               € 3,23
Kuh HK R2/3                                                   € 2,41
Schlachtkälber HK R2/3                               € 5,45
 
(Rinderbörse)

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