EU-Schlachtrindermarkt: Angebotsdruck bei Jungstieren hat nachgelassen

Am europäischen Schlachtrindermarkt kommt es im Handel mit Jungstieren zu kleinen Abschlägen, der Markt präsentiert sich hier aber deutlich ausgeglichener als in der Vorwoche.

16.07.2018
EU-Schlachtrindermarkt

Die Angebotsmengen sind zurückgegangen und lassen sich großteils absetzen. Die Preise sind stabil bis regional leicht rückläufig. Anders ist die Situation bei den Schlachtkühen, wo nach wie vor ein Preisdruck seitens der Aufkäufer vorherrscht. Obwohl die regionalen Stückzahlen hier etwas zurückgehen, ist das Angebot nach wie vor umfangreich und die Preise geben ents prechend nach.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren rückläufig, für die saisonale Nachfrage aber ausreichend und die Preise sind stabil, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen ist das Angebot überschaubar - der international starke Preisdruck ist aber auch hierzulande zu spüren. Für die laufende Woche konnte mit den Schlachthöfen jedoch keine Preiseinigung erzielt werden. Bei den Schlachtkälbern trifft wiederum ein geringeres Angebot auf eine ruhige Nachfrage und die Preise bleiben stabil. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,43 Euro und für Kalbinnen weiterhin 3,13 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe wurde ausgesetzt. Unverändert präsentieren sich die Preise für Schlachtkälber mit 5,25 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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