EU-Schlachtrindermarkt: Angebot an Jungstieren weiterhin knapp

Bei Jungstieren ist die Marktentwicklung EU-weit weiterhin uneinheitlich. Besonders in den Ländern Polen, Tschechien und Ungarn neigen die Jungstierpreise stärker zur Schwäche und liegen deutlich unter jenen der westlichen EU-Länder.

12.02.2013
EU-Schlachtrindermarkt
© thinkstock

Grund dafür ist vor allem die Importsperre der Türkei für Schlachtrinder. In allen anderen Ländern sind die Jungstierpreise stabil bis leicht fallend. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot in fast allen Ländern knapp, die Preise sind stabil bis leicht steigend!
 
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren weiterhin knapp, die Nachfrage aufgrund von verschiedenen Verkaufsaktivitäten im Inland leicht steigend. Bei  weiblichen Schlachtrindern ist Angebot und Nachfrage ausgeglichen. Die Preise sind in allen Rinderkategorien stabil. Bei Schlachtkälbern übersteigt das Angebot die ruhige Nachfrage, die Preise sind nochmals leicht rückläufig. (Red./Rinderbörse/AIZ)
 
Die folgenden Preise verstehen sich je Kilogramm Hälftengewicht und für AMA-gütesiegeltaugliche Tiere und inklusive Mengenzuschlag für zehn Stück. Zuschläge für schwerere Schlachthälften bei Kühen bis zu 30 Cent sind nicht mitberechnet. Für Irrtümer und Druckfehler wird keinerlei Haftung übernommen.

Stiere
Klasse E  4,16 Euro
Klasse U  4,06 Euro
Klasse R  3,99 Euro

Ochsen
Klasse E  4,16 Euro
Klasse U  4,06 Euro
Klasse R  3,99 Euro
Kälber (90-110 kg Schlachtgewicht)
Klasse E  6,20 Euro
Klasse E  6 Euro
Klasse E  5,80 Euro

Kalbinnen:
Klasse E  3,63 Euro
Klasse E  3,67 Euro
Klasse E  4,68 Euro

Kühe:
Klasse E  2,82 Euro
Klasse E  4,16 Euro
Klasse E  4,16 Euro

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