EU-Rindermarkt: zum Ferienende relativ stabil

Bei Jungstieren herrscht EU-weit eine relativ stabile Marktsituation. Die Preise sind in den meisten Ländern stabil beziehungsweise tendieren leicht nach oben.

05.09.2018

Bei Schlachtkühen macht sich zusehends eine Entspannung bemerkbar. Das Schlachtkuhangebot wird derzeit stabil von den Schlachthöfen nachgefragt. Die Preise sind unverändert bis leicht steigend.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren rückläufig. Die Nachfrage seitens des Lebensmittelhandels ist aufgrund des Ferienendes und dem Beginn der kühleren Jahreszeit leicht steigend. Mit der Schlachthofbranche konnte bei Redaktionsschluss noch keine Preiseinigung in der Jungstiernotierung erzielt werden. Das Angebot bei Schlachtkühen befindet sich nach wie vor auf hohem Niveau. Speziell schwächere Qualitäten werden auf den Markt gebracht. Die Preise für Schlachtkühe in Österreich sind weitgehend stabil. Das Angebot bei Schlachtkälbern ist generell knapp, die Preise steigen moderat.
Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,07 Euro netto/kg Schlachtgewicht, was einem leichten Minus gegenüber der Vorwoche entspricht. Die Schlachtkuh-Notierung sinkt auf 2,33 Euro. Und auch der Preis für Schlachtkälber fällt auf 5,55 Euro. Die Notierung für Jungstiere ist ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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