EU-Rindermarkt: unterschiedlich

Der Schlachtrindermarkt in der EU präsentiert sich nach wie vor unterschiedlich. In Regionen mit hohem Tieraufkommen aufgrund der Trockenheit sind die Preise vor allem bei Schlachtkühen weiterhin leicht unter Druck.

24.08.2018

In den anderen Regionen haben sich die Erlöse bereits wieder stabilisiert. Vor allem in Deutschland hat sich nach den hohen Kuhschlachtungen von Juli bis Anfang August der Markt gedreht. Das Angebot ist deutlich verhaltener, die Preise tendieren fester. Bei Jungstieren stellt sich der Markt weitestgehend ausgeg lichen dar, die Notierungen sind überwiegend stabil. In der BRD trifft ein kleines Angebot auf eine rege Nachfrage, die Jungstierpreise steigen.
In Österreich bleibt das Aufkommen an Jungstieren konstant, Angebot und Nachfrage stehen sich ausgeglichen gegenüber. Die Preise sind stabil, berichtet die Rinderbörse. Das Angebot an Schlachtkühen ist regional weiterhin erhöht, vor allem bedingt durch die Futterknappheit. Die Notierung ist hier leicht rückläufig. Ähnlich stellt sich die Situation bei den Schlachtkalbinnen dar, die Preise sind auch hier leicht gesunken. Bei Schlachtkälbern trifft ein geringeres Angebot auf eine steigende Nachfrage. Daher tendieren die Preise nach oben. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,46 Euro und für Kalbinnen nunmehr 3,07 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe sinkt auf 2,33 Euro. Die Preise für Schlachtkälber können auf 5,45 Euro zulegen. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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