EU-Rindermarkt: uneinheitlich

Der Rindfleischmarkt gestaltet sich EU-weit uneinheitlich. Trotz vorweihnachtlicher Schlachtungen ist die Nachfrage in einige Regionen Europas verhalten. Durch die rückläufigen Schlachtkuhpreise werden in einigen Regionen die Preisspitzen bei Jungstieren gekappt. 

01.12.2015
Rindermarkt

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil, die Nachfrage nach Frischfleischqualitäten (Jungstier unter 21 Monate) ist rege. Die Preise für Jungstiere und Ochsen sind in der laufenden Woche mit 3,71 Euro unverändert. Das Angebot bei Kalbinnen (3,17 Euro)  ist in den letzten Wochen gestiegen, bei Schlachtkühen ist das Angebot überwiegend stabil, die Preise sind sowohl bei Kalbinnen (3,17 Euro) als auch bei Kühen (2,19 Euro) leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern ist in den nächsten Wochen die Nachfrage aufgrund der Weihnachtsschlachtungen erhöht, die Preisspitze ist mit 6,05 Euro erreicht. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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