EU-Rindermarkt: Steigende Nachfrage sorgt für höhere Preise

Bei Jungstieren zeichnet sich am europäischen Schlachtrindermarkt jetzt eine leichte Nachfragebelebung ab, die angebotsseitig nur begrenzt erfüllt werden kann. Die Preise für Jungstiere können daher weiterhin leicht zulegen. Dem gegenüber bleibt der Schlachtkuhmarkt weiterhin unter Druck, da regional ein höheres Angebot vorherrschend ist; die Notierungen sind stabil bis leicht rückläufig.

20.10.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen derzeit stabil, die Nachfrage bleibt lebhaft, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen hat das Aufkommen gegenüber den letzten Wochen leicht abgenommen, die Preise bleiben in allen Kategorien unverändert. Bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage vor den Allerheiligen-Feiertagen nochmals gestiegen, die Notierungen tendieren ebenfalls nach oben.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,58 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, für Schlachtkühe beträgt sie 2,16 Euro. Der Schlachtkälberpreis legt auf 5,85 Euro zu. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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