EU-Rindermarkt: stabile Preise für Jungstiere

Nach dem Ende der Feriensaison und mit einsetzender kühlerer Witterung steigt am europäischen Schlachtrindermarkt die Nachfrage nach Rindfleisch. Aufgrund dessen ist der Markt zweigeteilt: Bei Jungstieren überwiegt eine stabile Nachfrage mit meist festen Preisen. Bei Schlachtkühen wird mit beginnendem Weideabtrieb regional von einem steigenden Angebot berichtet. Die Notierungen sind hier überwiegend leicht rückläufig.

22.09.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich sind laut Rinderbörse Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen ausgeglichen, die Preise sind stabil. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot uneinheitlich aus, mit beginnendem Almabtrieb ist vor allem in Gebirgsregionen mit einem leicht steigenden Aufkommen zu rechnen, die Erlöse sind leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern fällt die verfügbare Menge weiterhin knapp aus, die Notierungen sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,51 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Auch bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, während sie bei Kühen auf 2,25 Euro sinkt. Der Schlachtkälberpreis beträgt 5,65 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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