EU-Rindermarkt: Rege Nachfrage nach Jungstieren

Österreich: Schlachtreife Stiere und Kalbinnen sollten jetzt vermarktet werden

18.12.2014

Die Nachfrage nach Jungstieren ist in den meisten EU-Ländern weiterhin sehr rege. Regional ist das Angebot unter den Erwartungen, die Preise sind daher von stabil bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern sind Angebot und Nachfrage überwiegend ausgeglichen, die Preise sind stabil.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil, die Nachfrage ist weiterhin lebhaft. Für schlachtreife Jungstiere und Kalbinnen ist jetzt der optimale Vermarktungszeitraum. Bei Schlachtkühen ist das Angebot auf hohem Niveau stabil. Die Nachfrage ist lebhaft, die Preise sind in allen Kategorien unverändert. Bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage in der laufenden Woche etwas ruhiger, die Preise sind unverändert.
Einstellrinder: Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen, die Preise sind unverändert.
Nutzkälber: Die Einstellbereitschaft der Mäster ist in der laufenden Woche geringer, die Preise sind leicht rückläufig.
Preiserwartungen netto für Woche 51 (15.12. – 21.12.2014)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!):
 
Jungstier HK R2/3              € 3,64
Kalbin HK R2/3                    € 3,23
Kuh HK R2/3                        € 2,19
Schlachtkälber HK R2/3    € 6,05
(Rinderbörse)

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