EU-Rindermarkt: Preisentwicklung zweigeteilt

Am europäischen Schlachtrindermarkt herrscht bei Jungstieren eine stabile Marktsituation, die Preise sind in den meisten Ländern konstant.

05.09.2017
EU
Redaktion.Fleischerzeitung

Bei Schlachtkühen ist der Markt zweigeteilt. Während schwächere Qualitäten (Verarbeitungskühe) weiterhin unter Druck sind, überwiegen bei hochwertiger Ware eine rege Nachfrage sowie stabile Preise.

In Österreich trifft ein festes Angebot bei Jungstieren auf eine lebhafte Nachfrage. Die Preise für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen sind gute Qualitäten gefragt, die auch preislich stabil sind. Währenddessen ist das Angebot bei schwächeren Qualitäten leicht steigend und die Erlöse geraten unter Druck. Generelle Knappheit herrscht derzeit bei den Schlachtkälbern, weshalb die Preise etwas steigen.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 3,62 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit unveränderten 3,27 Euro. Für Kühe beträgt der Preis 2,66 Euro und für Schlachtkälber werden jetzt 6,05 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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