EU-Rindermarkt: Preise für Kühe stabil

Am europäischen Schlachtrindermarkt trifft derzeit bei Jungstieren und Kalbinnen ein knappes Angebot auf eine - bedingt durch die sommerlichen Temperaturen - ruhige Nachfrage.

01.06.2017
Kalbinnen

Die Preise bei Jungstieren werden einerseits beeinflusst durch verstärkte Schlachtvieh-Drittlandexporte mit leicht steigender Tendenz (beispielsweise in Tschechien) und andererseits durch die ruhige EU-weite Frischfleischnachfrage mit knapp behaupteten Preisen. Bei Schlachtkühen liegt das Angebot weiterhin unter der Nachfrage der Schlachthofbranche, die Preise sind stabil bis regional leicht steigend.

In Österreich ist das Angebot in allen Kategorien leicht rückläufig. Die Nachfrage ist bei Jungstieren in AMA-Gütesiegel-Qualität verhalten, alle anderen Qualitätsstufen und Kategorien (Kühe, Ochsen, Kalbinnen) werden seitens der Schlachthofwirtschaft rege geordert. Die Preise sind in allen Kategorien unverändert. Bei Schlachtkälbern fällt das Angebot geringer aus und trifft auf eine ruhige Nachfrage, die Notierungen bleiben auch hier gegenüber der Vorwoche gleich.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 3,39 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,09 Euro. Für Kühe beträgt der Preis 2,55 Euro und für Schlachtkälber werden 5,55 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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