EU-Rindermarkt: Positive Preistendenzen

Der Rindermarkt ist EU-weit geprägt von einer regen Exporttätigkeit in Ländern außerhalb der EU. Die Preise zeigen in allen Kategorien eine leicht positive Tendenz.

30.08.2017
Preis

Bei Schlachtkühen ist die Preissituation aufgrund einer regional unterschiedlichen Angebotssituation leicht steigend bis leicht abnehmend.

In Österreich ist das Angebot in allen Kategorien rückläufig und die Nachfrage ist insbesondere bei Jungstieren, Ochsen sowie Kalbinnen lebhaft. Aufgrund eines regen Inlandsbedarf sind die Zuschläge für AMA-Gütesiegel-Qualitäten etwas steigend. Bei Schlachtkühen sind die besseren Qualitäten gefragt, bei Verarbeitungskühen ist mit leicht abnehmenden Preisen zu rechnen. Mit Ausnahme bei Schlachtkühen gab es bei Redaktionsschluss zu verbesserten Preisen in allen Kategorien von der Fleischwirtschaft eine Zusage. Der Schlachtkälbermarkt ist unterversorgt und die Preise sind somit steigend.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem erhöhten Basispreis von 3,62 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Auch für Kalbinnen wird eine Preisanpassung nach oben (3,27 Euro) erwartet. Die Notierung für Kühe wurde ausgesetzt und für Schlachtkälber könnten 5,95 Euro erzielt werden. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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