EU Rindermarkt: Nachfrageflaute

Bei männlichen Schlachtrindern zeigt sich das Marktgeschehen EU-weit differenziert.

03.07.2018

Vor allem in Deutschland wird - aufgrund der schwachen Rindfleischnachfrage - versucht, die Preise nach unten zu drücken, diese sind daher regional leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern kristallisieren sich wegen des geringen Angebotes, aber auch aufgrund einer schwächeren Nachfrage, zumindest stabile Kurse heraus.
In Österreich trifft bei Jungstieren ein etwas höheres Angebot, insbesondere bei Qualitätsstieren, auf eine etwas schwächere Nachfrage. Mit der Schlachthofbranche konnte in der laufenden Woche bei den Qualitätszuschlägen keine Einigung erzielt werden. Bei Schlachtkühen ist das Angebot weiterhin knapp, die Preise können sich noch einmal behaupten. Bei Schlachtkälbern trifft ein geringes Angebot auf eine ruhige Nachfrage. Die Preise bleiben unverändert. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Preis von 3,43 Euro netto/kg Schlachtgewicht, Kalbinnen werden um 3,13 Euro vermarktet, die Schlachtkuh-Notierung liegt bei 2,63 Euro und für Schlachtkälber wird mit 5,25 Euro gerechnet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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