EU-Rindermarkt: Jungstierpreise überwiegend stabil

Der Schlachtrindermarkt in der EU ist derzeit zweigeteilt.

16.08.2018

In jenen Regionen, in denen Futterknappheit und Trockenheit herrschen, stehen die Preise vor allem bei Schlachtkühen nach wie vor unter Druck, in den anderen Regionen stabilisieren sich die Notierungen wieder. Bei Jungstieren herrscht ein normales Angebot, das für die Nachfrage ausreichend ist. Die Preise sind zumeist stabil.
In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren stabil, die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels verläuft derzeit etwas impulslos, die Preise sind unverändert, berichtet die Rinderbörse. Das Angebot an Schlachtkühen nimmt auch in Österreich aufgrund der Futtersituation vor allem in den westlichen Regionen zu, die Erlöse sind rückläufig. In der laufenden Woche konnte mit einigen Schlachthöfen keine Preiseinigung erzielt werden. Auch bei Schlachtkalbinnen steigt das Angebot vor allem bei schlechteren Qualitäten. Die Notierungen bewegen sich hier leicht nach unten. Bei Schlachtkälbern ist die verfügbare Menge rückläufig und die Nachfrage steigend. Die Preise können daher leicht zulegen. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,46 Euro und für Kalbinnen nunmehr von 3,10 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe wurde ausgesetzt. Die Preise für Schlachtkälber steigen auf 5,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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