EU-Rindermarkt: Jungstierpreise überwiegend stabil

Der europäische Rindfleischmarkt zeigt bei Jungstieren eine ausgewogene Angebot- und Nachfragesituation. Die Preise sind überwiegend stabil. Bei weiblichen Schlachtrindern wird regional von einem steigenden Angebot berichtet, die Notierungen tendieren in den meisten Ländern leicht nach unten.

29.09.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen weiterhin ausgeglichen, die Preise sind stabil, meldet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen hat das Aufkommen generell leicht zugenommen, die Notierungen sind, dem Trend des europäischen Marktes folgend, leicht rückläufig. Bei Biorindern ist das heimische Angebot generell knapp, die Preise sind hier in allen Kategorien stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkälbern übersteigt die Nachfrage das Angebot, die Notierungen können daher etwas zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,51 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Auch bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, während sie bei Kühen auf 2,22 Euro sinkt. Der Schlachtkälberpreis wird auf 5,75 Euro angehoben. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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