EU-Rindermarkt: Jungstierpreise stabil bis leicht steigend

Der europäische Schlachtrindermarkt präsentiert sich diese Woche im Jungstierbereich ausgeglichen. Regional wird die Nachfrage etwas stärker, die Preise sind stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot regional unterschiedlich aus, die Notierungen tendieren überwiegend stabil.

18.08.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren knapp, die Nachfrage in der zu Ende gehenden Urlaubszeit wird lebhafter, meldet die Rinderbörse. Die Preise für Jungstiere und Ochsen steigen in der laufenden Woche an. Bei weiblichen Schlachtrindern zeigt sich der Markt ausgeglichen und die Notierungen bleiben unverändert. Bei den Schlachtkälbern fällt die verfügbare Menge geringer aus, die Preise können nochmals zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,39 Euro netto/kg Schlachtgewicht, für Kalbinnen 3,11 Euro und für Kühe weiterhin 2,33 Euro. Der Schlachtkälberpreis steigt auf 5,45 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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