EU-Rindermarkt: Jungstierpreise stabil bis leicht steigend

In fast allen EU-Ländern wird derzeit von einem generell rückläufigen Schlachtrinder-Angebot berichtet. Bei weiblichen Tieren wird von einer knappen Menge ausgegangen. Die Jungstierpreise sind überwiegend stabil bis regional leicht steigend. Bei Schlachtkühen herrscht generell eine positive Preistendenz.

02.06.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren, Kalbinnen und Ochsen stabil und trifft ebenfalls auf eine stabile Nachfrage, teilt die Rinderbörse mit. Die Preise für diese Kategorien bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen ist die verfügbare Menge weiterhin knapp. Die Nachfrage ist hier lebhafter, daher können die Notierungen zulegen. Ausgeglichen sind Angebot und Bedarf bei Schlachtkälbern, die Preise bleiben daher unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,28 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden weiterhin 3,03 Euro erlöst und für Kühe mittlerweile 2,23 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,25 Euro gleich. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

Wir empfehlen folgende Artikel zum Weiterlesen

Mehr aus der Rubrik Fleisch & Co