EU-Rindermarkt: Jungstierpreise sind überwiegend stabil

Am europäischen Schlachtrindermarkt sind derzeit in den meisten Ländern Angebot und Nachfrage bei Jungstieren ausgeglichen, die Preise sind überwiegend stabil. Bei weiblichen Tieren fällt die verfügbare Menge nochmals geringer aus, die Notierungen können insbesondere bei Schlachtkühen weiter zulegen.

07.06.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist das Angebot in allen Kategorien rückläufig, berichtet die Rinderbörse. Die Nachfrage nach Jungstieren, Kalbinnen und Ochsen entspricht der Angebotssituation, die Preise bleiben unverändert. Bei Schlachtkühen übersteigt der Bedarf die knappe Menge, die Erlöse steigen an. Bei Schlachtkälbern präsentieren sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Notierungen bleiben daher unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,28 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden weiterhin 3,03 Euro erlöst und für Kühe mittlerweile 2,28 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,25 Euro weiter stabil. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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