EU-Rindermarkt: Jungstierpreise legen zu

Am europäischen Schlachtrindermarkt liegt das Angebot an männlichen Tieren in den meisten Ländern unter den Erwartungen. Der Bedarf ist regional unterschiedlich hoch.

28.02.2018

Vor allem in Deutschland trifft bei Jungstieren eine lebhafte Nachfrage auf ein rückläufiges Angebot. Die Preise für Stiere sind leicht gestiegen. Bei den weiblichen Schlachtrindern sind die Notierungen stabil.

In Österreich fällt derzeit das Angebot an Jungstieren kältebedingt geringer aus. Die Nachfrage ist lebhafter geworden, die Preise konnten leicht zulegen, teilt die Rinderbörse mit. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die verfügbare Menge etwas gesunken und steht einer normalen Nachfrage gegenüber; die Notierungen sind stabil. Im Bereich Schlachtkälber hat das Aufkommen leicht zugenommen. Insgesamt übersteigt hier das Angebot den Bedarf, die Preise tendieren leicht nach unten.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,72 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin 3,19 Euro. Die Schlachtkuh-Notierung liegt bei 2,52 Euro und für Schlachtkälber werden 5,85 Euro erwartet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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