EU-Rindermarkt: Jungstierpreise können zulegen

Am europäischen Schlachtrindermarkt zeichnet sich bei Jungstieren eine leichte Nachfragebelebung ab, die Preise sind durchwegs leicht steigend. Bei Schlachtkühen zeigt sich die Angebotssituation ausgeglichen, die Notierungen beginnen sich auf niedrigem Niveau zu stabilisieren.

28.10.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren knapp und die Nachfrage im Rahmen von Qualitäts- sowie Markenprogrammen lebhaft. Die Preise für Qualitätsprogramme tendieren sowohl bei Jungstieren als auch bei Ochsen und Kalbinnen leicht nach oben. Bei Schlachtkühen ist die Angebotssituation stabil, die Notierungen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern hat das Angebot etwas zugenommen und trifft auf eine lebhafte Nachfrage, die Erlöse sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,58 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, für Schlachtkühe beträgt sie 2,16 Euro. Der Schlachtkälberpreis liegt bei 5,85 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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