EU-Rindermarkt: Jungstierangebot leicht rückläufig

Der Jungstiermarkt präsentiert sich EU-weit aktuell etwas freundlicher. Die Angebotsmengen sind leicht rückläufig und lassen sich großteils absetzen, die Notierungen sind stabil.

24.07.2018

Am Schlachtkuhmarkt herrscht vor allem in Norddeutschland aufgrund der Trockenheit in vielen Regionen ein massiver Angebotsdruck. Die Schlachtkuhpreise sind rückläufig.
In Österreich fällt das Angebot an Jungstieren derzeit geringer aus und ist für die saisonale Nachfrage ausreichend, die Preise sind stabil, teilt die Rinderbörse mit. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen für diese Jahreszeit normal. Aufgrund des international verschärften Wettbewerbs haben die Notierungen nachgegeben. Vor allem im Export berichten die Schlachthöfe von einem massiven Preisdruck. Bei Schlachtkälbern trifft eine erneut geringere Menge auf eine ruhige Nachfrage, die Preise bleiben unverändert. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,43 Euro und für Kalbinnen weiterhin 3,13 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe sinkt auf 2,55 Euro. Unverändert präsentieren sich die Preise für Schlachtkälber mit 5,25 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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