EU-Rindermarkt: Jungstier-Notierungen stabil bis leicht steigend

Der Schlachtrindermarkt ist derzeit in den meisten Regionen der EU von einem unveränderten Angebot und einer steigenden Nachfrage geprägt. Die Preise für Jungstiere sind stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen präsentiert sich der Markt uneinheitlich, die Notierungen bleiben überwiegend gleich, regional sind sie leicht rückläufig.

01.09.2016
EU-Schlachtrindermarkt

In Österreich ist laut Rinderbörse das Angebot an Jungstieren knapp und die Nachfrage lebhaft. Die Preise für Jungstiere und Ochsen legen in der laufenden Woche leicht zu. Die AMA-Gütesiegelzuschläge konnten ebenfalls etwas angehoben werden. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot stabil und die Nachfrage aufgrund geringerer Drittlandexporte leicht rückläufig. Schwächere Qualitäten geraten preislich unter Druck. Bei Schlachtkälbern ist die verfügbare Menge knapp, die Notierungen tendieren daher leicht nach oben.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,46 Euro netto/kg Schlachtgewicht, für Kalbinnen 3,11 Euro und für Kühe weiterhin 2,33 Euro. Der Schlachtkälberpreis steigt auf 5,55 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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