EU-Rindermarkt: Höheres Angebot an männlichen Tieren

Das Angebot an männlichen Schlachtrindern nimmt derzeit in den meisten EU-Ländern zu. In Deutschland wird regional von einem stärkeren Aufkommen an Jungstieren bei einer verhaltenen Nachfrage seitens der Schlachtbetriebe berichtet.

16.03.2018
EU-Schlachtrindermarkt

Die Erzeugerpreise sind unter Druck geraten. Bei weiblichen Schlachtrindern sind mangels eines entsprechenden Angebots und aufgrund einer größeren Nachfrage die Preise stabil.

In Österreich steht der aktuellen Nachfrage ein ausreichendes Angebot an Jungstieren gegenüber. Vor allem Programmstiere sind zügig zu vermarkten, die Preise sind stabil, berichtet die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen eher verhalten und die Nachfrage gut, die Notierungen haben leicht angezogen. Im Bereich Schlachtkälber sind Angebot und Bedarf ausgeglichen, die Erlöse bleiben unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,72 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin 3,19 Euro. Die Schlachtkuh-Notierung erhöht sich auf 2,58 Euro und für Schlachtkälber werden 5,85 Euro erwartet. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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