EU-Rindermarkt: Größeres Angebot

Der Schlachtrindermarkt in der EU ist derzeit von einem erhöhten Angebot geprägt, ausgelöst durch die Futterknappheit und die enorme Trockenheit in einigen Regionen in Europa.

07.08.2018

Bei Jungstieren präsentiert sich der Markt sehr uneinheitlich. Zumeist wird von einem normalen Angebot berichtet, das für die Nachfrage jahreszeitlich entsprechend ausreichend ist. Die Preise sind meist stabil bis leicht rückläufig. Vor allem bei weiblichen Schlachtrindern herrschen nach wie vor ein großes Aufkommen und eine fortgesetzt schwac he Nachfrage seitens der Schlachtindustrie. Die Preise für weibliche Schlachtrinder tendieren in manchen Regionen deutlich nach unten.
In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren normal und die Nachfrage aufgrund der hohen Temperaturen etwas rückläufig. Die Preise sind stabil, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen steigt das Angebot auch in Österreich aufgrund der Futtersituation und Trockenheit, die Notierungen sind rückläufig. In der laufenden Woche konnte mit einigen Schlachthöfen keine Preiseinigung erzielt werden. Bei Schlachtkälbern fällt das Angebot etwas geringer aus und trifft auf eine stabile Nachfrage. Die Preise bleiben hier unverändert. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,46 Euro und für Kalbinnen weiterhin 3,13 Euro. Die Notierung für Schlachtkühe wurde ausgesetzt. Unverändert präsentieren sich die Preise für Schlachtkälber mit 5,25 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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