EU-Rindermarkt: Fallende Tendenz bei Schlachtkuhpreisen gestoppt

Sehr rege Jungstier-Nachfrage in Österreich

12.11.2014

Am europäischen Schlachtrindermarkt ist in den meisten Ländern das Jungstier-Angebot begrenzt, die Preise tendieren von stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen ist die fallende Tendenz gestoppt. Regional kann es bei schwächeren Qualitäten noch vereinzelt zu Preisschwächen kommen.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren weiterhin sehr knapp, die Nachfrage ist vor allem im Inland sehr rege. Die Preiszuschläge für Jungstiere und Gütesiegel-Stiere erhöhen sich in der laufenden Woche zwischen 2 – 4 Cent. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot leicht rückläufig und trifft auf eine stabile Nachfrage. Die Preise für Kalbinnen und Schlachtkühe sind unverändert. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage in der laufenden Woche ausgeglichen, die Preise sind unverändert.
 
Einstellrinder: Das Angebot ist kurzfristig leicht steigend, die Nachfrage ist rückläufig, die Preise sind stabil bis leicht rückläufig.
 
Nutzkälber: Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen, die Nachfrage ist sowohl im Inland als auch im Export stabil, die Preise sind unverändert.
 
Preiserwartungen netto für Woche 46 (10.11. – 16.11.2014)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)
 
Jungstier HK R2/3                                        € 3,51
Kalbin HK R2/3                                             € 3,23
Kuh HK R2/3                                                 € 2,15
Schlachtkälber HK R2/3                              € 5,85
(Rinderbörse)

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