EU-Rindermarkt: ausgewogene Marktsituation

Bei Jungstieren herrscht in den meisten EU-Ländern eine ausgewogene Marktsituation, die Preise tendieren von stabil bis leicht steigend.

10.09.2018

Bei weiblichen Schlachtrindern ist der Markt etwas uneinheitlicher, ein normales Angebot an Schlachtkühen steht zumeist einer stabilen Nachfrage der Schlachthöfe gegenüber. Die Preise sind je nach regionaler Angebotssituation stabil bis leicht steigend.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren rückläufig. Die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels gestaltet sich lebhaft, teils bedingt durch Sortimentsumstellungen. Der Notierungspreis bei Jungstieren ist stabil. Die Nachfrage nach AMA-Gütesiegel Jungstieren ist lebhafter, die Qualitätszuschläge konnten leicht erhöht werden. Bei Schlachtkühen ist das Angebot regional sehr unterschiedlich und steht einer normalen Nachfrage gegenüber. Die Preise sind unverändert. Bei Schlachtkälbern halten sich in dieser Woche Angebot und Nachfrage die Waage, die Preise sind stabil. Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,07 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Die Schlachtkuh-beträgt 2,33 Euro. Der Preis für Schlachtkälber beträgt 5,55 Euro. Und die Notierung für Jungstiere liegt bei 3,49 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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