EU-Rindermarkt: Angebot an Kühen leicht rückläufig

Am europäischen Schlachtrindermarkt sind derzeit Angebot und Nachfrage bei Jungstieren weitestgehend ausgeglichen, in Deutschland wird von einer knappen Menge berichtet.

08.11.2017

Die Nachfrage richtet sich derzeit vor allem auf Koch- und Bratfleischartikel, die Jungstierpreise sind stabil bis leicht steigend. Nach dem Weideabtrieb ist bei Schlachtkühen das Angebot in den meisten Regionen leicht rückläufig, die Preise tendieren überwiegend stabil.

In Österreich befinden sich aktuell Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen im Gleichgewicht, die Preise sind unverändert, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkühen ist der Angebotshöhepunkt erreicht, regional wird bereits von einem rückläufigen Aufkommen berichtet, dennoch kann es noch zu leichten Preisschwächen kommen. Bei Schlachtkälbern bleibt das Angebot knapp, die Notierungen sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem unveränderten Basispreis von 3,74 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,27 Euro. Für Kühe werden 2,50 Euro erwartet und für Schlachtkälber 6,15 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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